"Neue Ufer – Schritt für Schritt"

Workshops mit Bewegung und Musik

bei "Eppe und Flut" 

  

Hinweis:

  Wegen der aktuellen Hygiene-Vorschriften

beschränkt sich die

Dauer der Workshops auf 2 Stunden.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist 

auf 5 Personen pro Workshop begrenzt.

 

Die Workshops werden bei Bedarf wiederholt.

 

Aktuelle Informationen dazu gibt es

immer bei "Eppe und Flut" und auf meiner Webseite.

 

Stopp, bitte 2 m Abstand halten zum nächsten Kunden." Gut, dann rammt mir jetzt eben keiner mehr den Einkaufswagen in die Hacken! So gesehen könnte man der Corona-Abstandsregel durchaus etwas Positives abgewinnen: ich gewinne kostbaren Raum um mich herum. Der Haken: Wir müssen die Regel einhalten, ob wir wollen oder nicht. Wieviel Spielraum bleibt da eigentlich noch?

 

Wir erkunden, wie wir unser persönliches, räumliches Umfeld gestalten können, wie wir unsere Körper dreidimensional drehen und wenden können und wie wir unseren Abstand zu anderen steuern können. Mit Musik und viel Spaß erweitern wir damit unsere Bewegungs-Spielräume. Und wir schauen, wozu das - gerade jetzt- im Alltag gut sein könnte.

 

Die Workshops passen gut zusammen, sind aber auch einzeln buchbar. 

 

 

                     Workshop 1: "Ich erweitere meinen Raum"                   Kinesphäre, was ist das eigentlich? Das ist unser persönlicher Raum, der uns unsichtbar umgibt. Wir können ihn mit unseren ausgestreckten Armen erreichen. Wir erkunden, wie vielfältig wir uns in unserer "Kinesphäre" bewegen können und wie wir dieses "Bewegungs-Wissen" für Alltagssituationen nutzen können. 

 

Workshop 2: "Klar und deutlich"

Was haben Nadel, Wand, Ball und Schraube mit Bewegung zu tun? Sehr viel. Mit diesen Begriffen können wir Körperhaltungen beschreiben. Wir probieren diese verschiedenen Körperhaltungen aus und erkunden, wie sie sich auf unser seelisches Wohlbefinden auswirken können.

 

Workshop 3: "Ich und du"

Jemanden wahrnehmen, sich zuwenden, aneinander vorbeigleiten, sich die Hände reichen, sich unterstützen. Das und vieles mehr ist Begegnung in Bewegung. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie wir über Bewegung den Abstand zu anderen steuern können. Damit gewinnen wir ein "Handwerkszeug" dafür, wie wir z.B. in fremden Situationen achtsam mit uns selbst und mit anderen umgehen können.

 

Workshop 4: "Ich recke und strecke mich"

Wir können uns wunderbar recken und strecken, unsere Arme sind geradezu dafür gemacht! Morgens nach dem Aufwachen fühlen wir vielleicht den Impuls, uns ordentlich auszustrecken. Wir brauchen das, damit es uns gut geht.

In diesem Workshop erkunden wir, wie wir uns in alle Richtungen strecken können und wie wir das auch in unseren Alltag tun können.

 

Workshop 5: "Wie lernen wir eigentlich laufen?  

- unsere entwicklungsmotorischen Muster und deren Bedeutung bis ins Erwachsenenalter"

An den doch recht mühseligen Prozess des Laufen-Lernens können wir uns nicht erinnern. Beobachtungen in der Entwicklungs-Motorik können aber zeigen, welche unterschiedlichen Stufen ("Entwicklungs-motorische Muster") wir bei diesem Prozess durchlaufen. Diese unterschiedlichen Muster sind grundlegend für unsere Fähigkeit, zu laufen. Gleichzeitig  bilden sie eine Grundlage für unser ganzes Leben: das eigene Zentrum zu spüren, die Außenwelt zu erforschen, Kraft für das Handeln zu schöpfen, unterscheiden zu können und in die Welt zu gehen. 

In diesem Workshop erkunden wir die unterschiedlichen Muster und welche Fertigkeiten mit jedem einzelnen Muster verbunden sein können. Dafür müssen wir uns nicht auf den Boden begeben. Wir erforschen die Muster im Stand.  

 

Workshop 6: "Ich nutze meine Bewegungs-Energie"

 

 "Etwas anpacken", "eine Idee "verwerfen", "etwas begreifen",  und "auf Wolke sieben schweben", was haben diese Begriffe gemeinsam? Nun, da werden Bewegungs-Verben (packen, werfen, greifen, schweben) in Zusammenhang gestellt mit Fühlen ("auf Wolke sieben schweben"), Denken ("eine Idee verwerfen", "etwas begreifen") und Handeln ("etwas anpacken").  Was für eine geniale Verknüpfung! In diesem Workshop erkunden wir die Bewegungen "schweben", "stoßen", "tupfen" und "wringen" und wie diese Bewegungen mit unseren Gefühlen, unserem Denken und Handeln verflochten sind.

 

 

Termine (immer von 13 bis 15:00 Uhr)

Montag, 22.6.2020: Workshop 1 "Ich erweitere meinen Raum"

 

Montag, 06.7.2020: Wiederholung Workshop 1 

 

Montag, 20.7.2020: Workshop 2 "Klar und deutlich"

 

Montag, 10.8.2020: Workshop 3 "Ich und du"

 

Montag, 24.08.2020: Workshop 4 "Ich recke und strecke mich"

 

Montag, 14.09.2020: Workshop 5 "Wie lernen wir eigentlich laufen? - unsere Entwicklungs-motorischen Muster und deren Bedeutung bis ins Erwachsenenalter"

 

Montag, 28.09.2020: Workshop 6 "Ich nutze meine Bewegungs-Energie"

 

Montag, 12.10.2020: Thema noch offen

 

Montag, 26.10.2020: Thema noch offen

 

Ort:

Julius-Reincke-Stieg 13 a ("Eppe und Flut", Hamburgische Brücke, Gesellschaft für private Sozialarbeit e.V., 20251 Hamburg Eppendorf; Buslinien 20 oder 25, Haltestelle: Julius-Reincke-Stieg / Bethanien)

Anmeldung über "Eppe und Flut":

Email: eppe-flut@hamburgische-bruecke.de; Telefon: 040 - 38 43 86

Teilnehmerzahl:

max. 5 Personen

Teilnehmerbeitrag:

nach Selbsteinschätzung

Bitte mitbringen:

Bequeme Kleidung, Mund-Nasenschutz, Gymnastikschuhe oder Noppensocken (o.ä.) und etwas zu trinken

 

 Hygiene-Konzept für die Workshops

"Neue Ufer - Schritt für Schritt"

 

Teilnehmer*innenzahl:

Ursprünglich waren die Workshops für eine Teilnehmer*innenzahl von max. 12 Personen konzipiert. Damit gewährleistet werden kann, dass die Abstands- und Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss die Anzahl der Teilnehmenden auf 6 Personen (inklusive Trainerin) reduziert werden.

 

Dauer der Workshops:

Ursprünglich waren die Workshops für eine Dauer von je 4 Stunden konzipiert. Hierbei hätte es 2 Bewegungsblocks gegeben und eine Pause zwischendrin. Da eine Pause zwischendrin das Einhalten von Abstands-Beschränkungen erschwert, werden die Workshops auf je 2 Stunden begrenzt. Damit kann eine größere Pause entfallen. Es gibt dann nur noch kleine Pausen zwischendrin, die als kleine Verschnaufpausen dienen.

 

Mobiliar:

Damit die Teilnehmenden genügend Platz für Bewegung haben, soll die 75 qm-Fläche des Raumes möglichst frei für Bewegung zur Verfügung stehen. Idealerweise sollten dafür Tische und Stühle aus dem Raum entfernt werden. Zumindest sollten die Stühle zur Seite geschoben sein und zu-sammenklappbare Tische sollten zusammengeklappt an der schmalen Seite des Raumes gestellt werden. Ausnahme: Jede(r) Teilnehmende benötigt einen Stuhl (auf dem er / sie sich zwischendrin bei Bedarf ausruhen kann) und die Trainerin benötigt einen kleinen Tisch für ihr Workshop-Material (z.B. Notebook).

 

Raumbegrenzungen:

Um den Teilnehmenden die Einhaltung der Abstandsregeln zu erleichtern, werden auf dem Boden Markierungen (Tesa-Krepp) angebracht. Die Boden-Markierungen zeigen den persönlichen Raum, der den Teilnehmenden zur Verfügung steht. Wenn die markierten Räume „gewechselt“ werden sollen, werden die Teilnehmenden darin angeleitet, wie sie dabei Abstand halten können.

 

Methodisches zu den Bewegungsworkshops:

Normalerweise werden die Teilnehmenden in den Workshops auch dazu angeleitet, mit Nähe und Distanz zu experimentieren. Wegen der Abstands-Regeln ist diese inhaltlich / methodische Vorgehensweise nicht möglich. Die Workshops werden dementsprechend angepasst.

 

Mund-Nasenschutz:

Durch Reduzierung der Teilnehmerzahl auf 5 Personen ist im Gruppen-raum für ausreichend Abstand zwischen den Teilnehmenden gesorgt. Die Teilnehmenden müssen somit während der Workshops keinen Mund-Nasenschutz tragen. Gleichwohl müssen die Teilnehmenden einen Mund-Nasenschutz für den Einlass in „Eppe und Flut“ mitbringen (für Pausen, Toilettengänge etc.).

 

Bekanntmachung der Regeln:

Die Trainerin führt zu Beginn der Workshops in die Regeln ein.

 

Unterstützung der Trainerin:

Für die Trainerin wäre es eine große Hilfe, wenn sie dafür Unterstützung bekommen könnte, dass der Raum regelmäßig gelüftet wird und dass die Teilnehmenden die Abstands- und Hygieneanforderungen einhalten.

 

 

 

 

 

Bewegungsworkshop

für den Deutschen Frauenbund

für alkoholfreie Kultur

"Ich beweg mich trotzdem"

wie man sich auch bei unangenehmen Gefühlen

bewegen kann und wie dadurch

der innere Druck nachlässt

 

Hinweis:

der Wochenend-Workshop vom 22.8.20 bis 23.8.20

ist verschoben worden auf 

Samstag, 28.11.20 und Sonntag, 29.11.20

    

Zwischenmenschliche Begegnungen laufen nicht immer "glatt" ab. Manchmal weiß man dann dabei gar nicht, was eigentlich los ist. Fühle ich Wut oder Enttäuschung, fühle ich Angst? Oder alles zusammen?

Dann kommt noch die eigene Unsicherheit im Umgang mit der Situation dazu. Vielleicht sind wir irritiert und erstarren innerhalb von Sekunden förmlich zu Eis? Was man eigentlich hätte sagen können, fällt einem dann erst später ein.

 

Gerade Menschen mit der Erfahrung einer Abhängigkeitserkrankung erfahren oft, wie

schwierig es sein kann, mit eigenen belastenden Gefühlen umzugehen. In der musikalisch unterstützten Bewegungsarbeit erkunden wir gemeinsam, wie man eigene Körperbewegungen verändern kann und welchen Nutzen man daraus gerade in unangenehmen Situationen ziehen kann.

 

Der Wochenend-Workshop "Ich beweg mich trotzdem" soll dazu ermutigen, sich auch (und gerade) in belastenden Situationen weiter und vor Allem variabel zu bewegen. Damit können auch Gedanken beweglicher bleiben und man kann in konkreten Situationen einem aufkommenden Stress-Empfinden hilfreich entgegenwirken.

 

Veranstaltungsort:

Guttempler-Haus Niendorf, Friedrich-Ebert-Str. 34, 22459 Hamburg

 

Zielgruppe (geschlossene Gruppe):

Frauen mit einer Sucht-Problematik und Frauen mit einer Partnerin / einem Partner mit einer Sucht-Problematik

 

Ziel: Erweiterung des Bewegungsspielraums zur Förderung der psychischen Resilienz

 

Weitere Infos: Fragen dazu bitte per Email an mich: weihmann123@aol.com